Rentsch wies darauf hin, dass die Sitzung des SPD-Landesvorstands am 13. August sowie der geplante Landesparteitag im September nun völlig obsolet geworden sind. „Ypsilanti hat noch nicht einmal die Zeit, sich die Rückendeckung der hessischen SPD-Mitglieder zu holen. Die Entscheidung für Rot-Rot-Grün in Hessen ist gefallen und scheint unaufhaltbar.“
Rentsch zeigte sich überzeugt, dass selbst die SPD und wohl auch Teile vieler Grünen den Kurs der hessischen SPD-Chefin nicht akzeptieren können. „Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 3. August 2008 schreibt zu Recht: ‚Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Der gradlinige Clement hat seiner Genossin Ypsilanti mit seiner Kritik die Wahl vermasselt. Das tut man nicht, aber lügen und tricksen wie Ypsilanti erstrecht nicht.’ Lügen und tricksen, das werden auch die Bürgerinnen und Bürger nicht durchgehen lassen. Die SPD erleidet einen der schwersten Glaubwürdigkeitskonflikte, die man sich vorstellen kann. Aber Mitleid ist hier unangebracht, der Kurs ist selbst bestimmt und selbst zu verantworten.“
