FDP-Fraktion im Hessischen Landtag


Florian Rentsch: „Ypsilanti reißt alle Brücken nach Berlin ab. Hessen-SPD völlig isoliert.“

Ypsilanti macht Wortbruch wahr


Florian Rentsch
Die Ankündigung der hessischen SPD-Chefin Andrea Ypsilanti, ein Gespräch mit der Fraktion DIE LINKE zur Vorbereitung eines zweiten Anlaufs von Rot-Rot-Grün zu führen, kritisierte der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Florian Rentsch, scharf. „Die Sommerpause hat Andrea Ypsilanti offenbar genutzt, um ihren Wortbruch fortzusetzen. Die angekündigten Gespräche mit der Linksfraktion zeigen den verhängnisvollen Weg in ein rot-rot-grünes Hessen. Entgegen allen Warnungen auch der Bundes-SPD scheut Andrea Ypsilanti diese gefährliche Option nicht und baut damit alle Brücken nach Berlin ab. Andrea Ypsilanti muss sich bewusst sein, dass sie Hessen in ein politisches Desaster führt.“

Rentsch wies darauf hin, dass die Sitzung des SPD-Landesvorstands am 13. August sowie der geplante Landesparteitag im September nun völlig obsolet geworden sind. „Ypsilanti hat noch nicht einmal die Zeit, sich die Rückendeckung der hessischen SPD-Mitglieder zu holen. Die Entscheidung für Rot-Rot-Grün in Hessen ist gefallen und scheint unaufhaltbar.“

Rentsch zeigte sich überzeugt, dass selbst die SPD und wohl auch Teile vieler Grünen den Kurs der hessischen SPD-Chefin nicht akzeptieren können. „Die Westdeutsche Allgemeine Zeitung vom 3. August 2008 schreibt zu Recht: ‚Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht. Der gradlinige Clement hat seiner Genossin Ypsilanti mit seiner Kritik die Wahl vermasselt. Das tut man nicht, aber lügen und tricksen wie Ypsilanti erstrecht nicht.’ Lügen und tricksen, das werden auch die Bürgerinnen und Bürger nicht durchgehen lassen. Die SPD erleidet einen der schwersten Glaubwürdigkeitskonflikte, die man sich vorstellen kann. Aber Mitleid ist hier unangebracht, der Kurs ist selbst bestimmt und selbst zu verantworten.“