„Noch eiert Andrea Ypsilanti herum, wenn es um den Ausbau des Flughafens Kassel-Calden und die Autobahnen A 44 und A 49 in Nordhessen geht. Aber unverkennbar deutet sie an, dass sie diese Maßnahmen auf dem Altar der Koalitionsverhandlungen opfern werde. Dies wäre ein schwerer Schlag für alle Menschen in Nordhessen, die dringend den wirtschaftlichen Aufschwung der Region brauchen. Nordhessen ist auf einem guten Weg und muss auf einem guten Weg bleiben. Sollten die besagten wirtschaftlichen Projekte von Rot-Grün-Rot gekippt werden, dann werden die Folgen unüberschaubar sein. Selbstverständlich werden sich Unternehmen überlegen, in Nordhessen anzusiedeln. Andere werden möglicherweise sogar wegziehen. Hier gilt es eindeutig zu warnen. Nordhessen braucht die Lückenschlüsse der A 44 und der A 49 sowie den Ausbau von Kassel-Calden.“
Andrea Ypsilanti hatte in der HNA vom 16. September 2008 erklärt: „Wir werden daher sehr kämpferisch in Koalitionsverhandlungen gehen, wenn meine Partei am 4. Oktober beschließt, dass wir sie führen … und gerade die Autobahnen und Kassel-Calden werden von unseren Verhandlungspartnern sehr kritisch gesehen.“
