„Bei all den Ränkespielen bleibt vieles offen: Wichtige Fragen zum dringend benötigten Energieprogramm, dem künftigen Energiemix und zur Endlagerung für Atommüll werden nicht beantwortet“, kritisierte Heidel. Stattdessen gibt es eine heillose Streiterei, kein Energiekonzept und schikanöse Langzeitprüfungen für beantragte Laufzeitverlängerungen beim Kernkraftwerk Biblis A. „Der Gipfel gipfelt in der Wiederholung bekannter Positionen – und sonst steht bislang zu befürchten, dass er leider wenig bringt.“
„Es kann nicht sein, dass in unserem Land der Staat nach Lust und Laune die Nutzungsdauer von Produktionsanlagen der Wirtschaft und der Bevölkerung diktiert.“ Mit diesen Worten unterstrich der FDP-Umweltpolitiker die Forderung seines Partei- und Fraktionschefs Jörg-Uwe Hahn, die bestehenden Kernkraftwerke in Deutschland so lange weiter zu betreiben, wie dies betriebswirtschaftlich sinnvoll und sicherheitstechnisch verantwortbar sei. „Warum soll man sicher produzierende Kernkraftwerke abschalten, wenn man regenerative Energie parallel fördern kann? Schon heute ist absehbar, dass im Rahmen des europäischen Binnenmarktes deutsche Stromverbraucher abhängig sein werden von der Lieferung ausländischen Atomstroms. Absurder geht es nicht!“
