Der FDP Hessen-Chef Hahn appellierte zugleich an die Grünen, sich nicht weiter auf dem schlanken Fuße aus der Affäre zu ziehen. „Wo sind eigentlich die Grünen geblieben? Sie treten sonst immer als Moralapostel auf. Sie sprechen von einem neuen Stil, dann sollten sie jetzt aber auch den Mut besitzen und die vier aufrechten Landtagsabgeordneten durch klare Worte in Schutz nehmen vor den Angriffen der SPD“, so Hahn abschließend.
Umgang der SPD mit den vier Aufrechten

Jörg-Uwe Hahn „Wenn der neue SPD-Spitzenkandidat Thorsten Schäfer-Gümbel verlautbaren lässt, er wolle versöhnen statt spalten, so passt nicht ins Bild, wenn sich die Ausschlussverfahren gegen die vier SPD-Landtagsabgeordneten Dr. Carmen Everts, Dagmar Metzger, Silke Tesch und Jürgen Walter in dieser Schärfe entwickeln“, erklärte der FDP-Landes- und Fraktionsvorsitzende Jörg-Uwe Hahn. „Der Start des neuen Spitzenkandidaten Schäfer-Gümbel ist nicht schlecht gelungen. Es sind nun die Apparatschicks und die alten Betonköpfe, die alles wieder kaputtmachen. Wenn Abgeordnete ihr freies Mandat wahrnehmen und in einem schwierigen Gewissenskonflikt eine Entscheidung treffen, so beantwortet die FDP dies mit Respekt. Mobbing durch die SPD-Vorderen ist das vollkommen Falsche. Hier ist ein klärendes Wort des neuen Spitzenkandidaten dringend erforderlich.“