Rentsch bezweifelt ferner, dass die Verschiebung des Termins in seiner Wirkung etwas verändern werde. „Die SPD soll die Bayern nicht für dumm verkaufen. Erste Gespräche mit den Linken sind nun angekündigt und werden in den nächsten zwei Wochen wohl stattfinden. Die Zeichen sind klar und eindeutig. Andrea Ypsilanti ist entschlossen, einen neuen Anlauf in ein rot-rot-grünes Desaster zu unternehmen. Alle Warnungen, vor allen Dingen aus der eigenen Partei, lässt sie offenkundig kalt. Das wissen auch die Bayern – Parteitag früher oder später.“
Rentsch wiederholte seine Hoffnung, dass die aufrechten Sozialdemokraten –in der Fraktion und an der Basis – die Zeit nutzen werden, um Ypsilanti einen Strich durch die Rechnung zu machen - im Sinne der politischen Kultur in Hessen und Deutschland. „Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.“
Abschließend warnte der Liberale die SPD eindringlich vor dem verhängnisvollen Weg, der nun eingeschlagen werde. „Unsere Prognose ist, dass die SPD insgesamt schwer geschädigt wird und als Profiteur einzig und allein die Linken hieraus hervorgehen werden.“