FDP-Fraktion im Hessischen Landtag


Jörg-Uwe Hahn: „Gutes Abschneiden des Landes Hessen darf nicht zufrieden stellen. Integration bleibt Zukunftsaufgabe.“

Studie zur Integration


Jörg-Uwe Hahn
Nach der heute in Berlin vorgestellten Studie zur Integration „Ungenutzte Potentiale“ des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung zeigte sich der FDP-Landes- und Fraktionsvorsitzende Jörg-Uwe Hahn zuversichtlich, den guten Weg des Landes Hessen zur Eingliederung von Menschen mit Migrationshintergrund noch ausbauen zu können.

„Unser Konzept der frühkindlichen Bildung wird heute eindrucksvoll sowohl von den Verfassern der Integrationsstudie als auch den Vertretern des Landesausländerbeirates bestätigt. Die deutsche Sprache ist der Schlüssel zur Integration. Daher ist unser liberaler Ansatz, die frühkindliche Bildung stärker in den Mittelpunkt zu stellen genau der richtige. Wir fühlen uns mit unserer Forderung nach einer verbindlichen Vorschule für alle Fünfjährigen bestätigt, denn Chancengleichheit am Staat ist nur zu gewährleisten, wenn die Kinder von der ersten Klasse an über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen.“

 Ferner betonte Hahn, Integration sei eine Zukunfts- und Querschnittsaufgabe. „Daher setzen wir Liberale uns in den Koalitionsverhandlungen für eine Bündelung dieser Themen in einem Ressort ein. Für Integration und Demographie soll es künftig einen Ansprechpartner am Kabinettstisch geben.“

 Denn, so zitierte Hahn abschließend die Studie: „Trotz der guten Werte für Hessen kommt die Studie auch zu dem Schluss, dass es um die Integration in ganz Deutschland nicht sonderlich gut bestellt ist.“