Der Tunnel könne zeitlich wie vorgesehen gebaut werden und trotzdem könne gleichzeitig den Belangen des Umwelt- und Naturschutzes weitgehend Rechnung getragen werden.
90.000 Fahrzeuge pro Tag auf dieser Strecke machten den Riederwaldtunnel zu einem unverzichtbaren Projekt. Durch die nun vorgesehene Verlegung der Trasse könnten jedoch auch die Bäume im Erlenbruch und damit der Lebensraum der Fledermäuse erhalten bleiben. Es sei nicht immer einfach in einem so dicht besiedelten Gebiet das Nebeneinander von Mensch und Natur zu organisieren. „Im Bereich des Riederwaldtunnels ist dies mit dem Kompromiss hervorragend gelungen. Damit ist nunmehr der Weg frei, sowohl für den Bau des Riederwaldtunnels als auch für die Fledermäuse“, sagte Müller.
