Auch der haushaltspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Fritz Wilhelm Krüger, zeigte sich erfreut über die wichtigen Eckpunkte für einen künftigen Haushalt. "Wir begrüßen, dass die CDU im Dialog eine möglichst breite Mehrheit für die Grundpfeiler einer soliden Finanzpolitik im Hessischen Landtag erzielen möchte. Jetzt können Grüne und SPD zeigen, ob sie tatsächlich einen nachhaltigen und generationengerechten Haushalt verabschieden möchten oder weiterhin nach dem Prinzip 'Wünsch Dir was' Politik machen wollen."
Insbesondere begrüßte Krüger die Forderung nach einer Reduzierung der Nettoneuverschuldung auf Null bis spätestens zum Jahr 2011. Es ist richtig und notwendig, so Krüger, dass alle finanziellen Forderungen unter dem Vorbehalt der Haushaltskonsolidierung geprüft werden müssen. So sei auch die Orientierung von Förderprogrammen des Landes hinsichtlich Effektivität und Effizienz dabei eine notwendige Voraussetzung.
Abschließend erklärten Hahn und Krüger, dass die FDP sich bereits in der vergangenen Legislaturperiode für die Notwendigkeit einer soliden Haushaltspolitik im Interesse von künftigen Generationen eingesetzt habe. Es sei unliberal und unsozial, wenn die Enkel und Urenkel den weiter aufgehäuften Schuldenberg abtragen müssten.
