Für einen richtigen Neubeginn sei mehr nötig, als das Führungsteam neu zu besetzen, sagte der Liberale und verwies auf die noch anhängigen Parteiordnungsverfahren gegen Silke Tesch, Jürgen Walter und Dr. Carmen Everts und den Leitantrag des Parteitags, der eine Abrechnung mit den Dreien beinhalte.
„Wer wie Herr Schäfer-Gümbel mit Johannes Rau verglichen wird, der sollte auch das Motto ‚versöhnen statt spalten’ ernst nehmen. Ich finde es äußerst bedauerlich, dass Herr Schäfer-Gümbel die Hexenjagd fortsetzt anstatt sie einzustellen.
Trotzdem gratuliere er dem neuen Landesvorsitzenden Schäfer-Gümbel und seiner neuen Mannschaft zu ihrer Wahl und wünsche dem neuen sozialdemokratischen Führungsteam alles Gute. „Ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass Herr Schäfer-Gümbel doch noch den Kurs ändert. Wer für die FDP langfristig ein Gesprächspartner werden möchte, muss zurück in die Mitte und nicht weiter nach links. Davon ist bisher nicht viel zu sehen“, so Rentsch abschließend.
