„Die Bildungspolitik der Landesregierung stellt die Weichen für ein erfolgreiches und besseres Bildungssystem im Land Hessen. Zahlreiche Initiativen wurden bereits auf den Weg gebracht und das liberale Anliegen einer Selbstständigen Schule wird nun endlich verwirklicht. Zu diesem Zweck erhalten die Schulen seit Schuljahresbeginn das Recht, 10 Prozent der zugewiesenen Stellen als Geldmittel zur freien Verfügung zu erhalten, um eigenverantwortlich die Unterrichtsversorgung sicherzustellen. Bereits 80 Schulen machen von dieser Möglichkeit Gebrauch. Unser Ziel, in Hessen eine 105-prozentige Lehrerversorgung einzuführen, wovon die Schulen bis zu 20 Prozent in Geld erhalten können, wird ab dem kommenden Schuljahr an Schritt für Schritt verwirklicht. Die FDP-Fraktion im Hessischen Landtag begrüßt ausdrücklich den Ausbau von Ganztagsangeboten. Allein dafür hat das Hessische Kultusministerium weitere 105 Stellen und 1,3 Mio. Euro zur Verfügung gestellt“, sagte Döweling.
Weiter sagte er: "Die SPD betreibt mit ihrem Antrag zur Chancengerechtigkeit politische Schaumschlägerei im Fahrwasser des Bundestagswahlkampfes, statt sich mit den Inhalten und den tatsächlichen Gegebenheiten hessischer Bildungspolitik auseinanderzusetzen. Einmal mehr zeigt sich, dass das vorgeschlagene sozialdemokratische Haus der Bildung nicht vielmehr ist als ein Kartenhaus. Wir spielen nicht den Baumeister für dieses Haus, um dann zuzusehen, wie es zusammenfällt“, erklärte Döweling.
Regierungserklärung der Hessischen Kultusministerin

Mario Döweling „Noch nie verlief der Start eines Schuljahres so reibungslos wie zum Schuljahres beginn 2009/2010. 1000 zusätzliche Lehrerstellen, 34 Mio. Euro für Lernmittel, die Abschaffung der so genannten Sternchenregelung und kleinere Eingangsklassen: Dies sind nur einige wenige Erfolge, die auf die liberale Bildungspolitik von Kultusministerin Dorothea Henzler zurückgehen“, so Mario Döweling, schulpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag.