Dr. Matthias Büger, hochschulpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion, hat sich heute mit dem Präsidenten der Universität Frankfurt, Prof. Müller-Esterl, getroffen, um sich persönlich ein Bild der Situation zu machen. Dabei, berichtete der Uni-Präsident, habe die Unileitung in den vergangenen Tagen versucht, mit den Besetzern ins Gespräch zu kommen. Zuletzt wurden laut Universität gestern Abend die Studenten gebeten, das Gebäude zu verlassen.
Weiter sagte Greilich: „Dass dennoch in den neuen Räumen immer wieder randaliert wurde und Schäden in sechsstelliger Höhe entstanden sind, ist unzumutbar. Sogar Kunstwerke sind beschädigt worden. Ein Student bezeichnete Schmierereien an den Wänden sogar nicht als Sachbeschädigung, sondern als Meinungsäußerung. Das ist bedauerlich. Bleibt zu hoffen, dass diejenigen, die für die Sachbeschädigungen und Parolen verantwortlich sind, dies am Ende auch aus eigener Tasche bezahlen müssen und nicht die Steuerzahler.“
Dr. Büger ergänzte: „Eine kleine Gruppe von Vandalen leistet hier für die Masse der Studenten einen Bärendienst. Die Mehrheit hat mit dieser Form der Proteste nämlich nichts zu tun. Die Randalierer verstellen den Blick auf die berechtigte Kritik an Mängeln bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses, die dringend beseitigt werden müssen. Auch der Unipräsident sieht die Probleme dieser ‚Jahrhundertreform’ und will alle Anstrengungen unternehmen, diese im konstruktiven Dialog zu lösen. Die FDP wird ihn dabei als Partner unterstützen.“
