Rock hob drei besondere Maßnahmen hervor:
- Es gilt die Kurse zur Erlangung des Hauptschulabschluss für Jugendliche mit ungünstiger Eingliederungsprognose auch in Zukunft aufrechtzuerhalten. Sollte der vorliegende Referentenentwurf aus Berlin durchkommen, so hätten diese Jugendlichen keinerlei Fördermöglichkeiten mehr. In der Folge hieße das, sie bleiben ihr Leben lang arbeitslos und somit arm.
- Die Qualifizierungsangebote für Migrantinnen und Migranten dürfen ebenso wenig gestrichen werden, wie betriebliche Ausbildungen von allein erziehenden Müttern und Vätern. „Das Programm ‚Ausbildung statt Sozialhilfe’ vertritt die Grundphilosophie des Sozialgesetzbuches II, nämlich das ‚Fordern und Fördern’. In der Praxis hat sich eine Entwicklung ergeben, die erfolgreich ist, regional verankert und gut vernetzt Angebote liefert.“
- Die Mitfinanzierung durch den Europäischen Sozialfonds (ESF) muss aufrechterhalten werden. Zwei Maßnahmen sind heute in allen Bundesländern zu einem erheblichen Teil durch den Europäischen Sozialfonds mitfinanziert. In der Konsequenz heißt das, dass mehrere hundert Millionen Euro nicht genutzt werden können.
Abschließend fasste Rock zusammen: „Die Folgen einer Verwirklichung des Referentenentwurfes zur Neuausrichtung arbeitsmarktpolitischer Instrumente aus Berlin wären für die betroffenen Menschen katastrophal. Langfristig wird ihre Unterstützung auch eine kostengünstige Lösung bedeuten, da die Alimentierung von Menschen immer teurer sein wird als sie in der Weise zu fördern, dass sie wieder eine Chance auf dem Arbeitsmarkt haben.“
