FDP-Fraktion im Hessischen Landtag


Florian Rentsch: „Die einzelnen Schritte der Ministerin sind richtig, aber das reicht nicht. Gesamtkonzept Kinderbetreuung erforderlich.“

Pressekonferenz der Sozialministerin Lautenschläger zur Kinderbetreuung


Florian Rentsch
Die heute von Sozialministerin Silke Lautenschläger vorgeschlagenen Verbesserungen im Bereich der Kindertagesstätten und Kindergärten begrüßte der familienpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Florian Rentsch. „Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, wenn künftig die Quote der zu betreuenden Kinder in den einzelnen Gruppen gesenkt werden soll. Eine Begrenzung der Krippenkinderanzahl auf maximal zehn beziehungsweise bei Kindergartengruppen auf maximal 25 Kinder und die Erhöhung des Personalschlüssels bedeutet eine Verbesserung der Betreuungssituation vor Ort. Allerdings greift dieser Schritt zu kurz.“

„Wir möchten vor allen Dingen den Bildungs- und Erziehungsplan konsequenter als bisher umgesetzt sehen. Die Kinderbetreuung gehört in die Zuständigkeit des Kultusministeriums, um die Qualität der Erziehung zu verbessern. Außerdem fordern wir Liberale Betreuungsgutscheine. Die Eltern können dann selbst entscheiden, welchem Anbieter sie ihr Kind anvertrauen möchten – völlig egal, ob einem Verein, Unternehmen, Elterninitiativen oder einer Tagesmutter. Auch hier ist das Ziel, die Qualität der Förderung zu verbessern.“

Abschließend forderte der Liberale auch die Ausweitung des Konzepts der Familienhebammen hervor. Danach sind besonders junge Familien bereits während der Schwangerschaft und nach der Geburt eines Kindes von Familienhebammen aufzusuchen und zu betreuen.