FDP-Fraktion im Hessischen Landtag


Florian Rentsch: „Menschenverachtendes Plakat – FDP fordert Willi van Ooyen zur Distanzierung auf.“

Plakat der Deutschen Friedensunion


Florian Rentsch
„Wer mit dem Tod von Bundeswehrsoldaten in Afghanistan spielt, handelt in menschenverachtender Art und Weise“, erklärte der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag anlässlich der Veröffentlichung eines Plakates der Deutschen Friedensgesellschaft (DFK-VK), auf dem der Sarg eines Soldaten zu sehen ist, dazu die Schrift ‚Wieder einer weniger. Wir begrüßen diese konkrete Maßnahme, den Umfang der Bundeswehr nach und nach zu reduzieren.’“

Rentsch kritisierte die Unverfrorenheit, mit der die angeblichen Friedensverfechter den Tod des Soldaten für ihre Werbezwecke instrumentalisieren. „Dieses Bild ist ein Hohn für die Angehörigen des deutschen Soldaten. Die Soldaten der Bundeswehr tun einen Friedensdienst. Sie sterben für die Befriedung einer ganzen Region. Diesen Menschen sollten wir unsere Achtung schenken und nicht mit ihrem Tod spielen.“

Rentsch forderte den Fraktionschef der Linken im Hessischen Landtag, Willi van Ooyen, auf, sich von diesem Plakat deutlich zu distanzieren. „Herr van Ooyen, Sie waren in den 70er Jahren Vorstandsmitglied der Deutschen Friedensgesellschaft und deren Landesgeschäftsführer in Hessen. So ein Bild ist menschenverachtend. Wir Liberale fordern Sie auf: Distanzieren Sie sich!“