Wiesbaden – „Die FDP-Fraktion teilt die Sorge von Roland Koch um den Pharma-Standort Deutschland, deshalb haben wir schon im März die Landesregierung aufgefordert, sich im Bundesrat maßgeblich bei den Beratungen zum Arzneimittelwirtschaftlichkeitsgesetz einzumischen“, berichtet der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Florian Rentsch.
„Unserer damaligen Aufforderung, nach einer Bundesratsinitiative ist Herr Koch nicht nachgekommen, stattdessen äußert er sich heute sehr betroffen um die Zukunft dieser Industriesparte, aber außer einer Aufforderung an Bundesgesundheitsministerin Schmidt kommt nichts dabei heraus.“
Die Antwort auf den FDP-Berichtsantrag in dieser Sache zeige klar, dass alle hessischen Pharmaunternehmen von dem Arzneimittelwirtschaftlichkeitsgesetz betroffen sein werden. In Einzelfällen könne es zu 15-prozentigen Umsatzeinbußen kommen. „Wir sorgen uns um diese teilweise noch nicht absehbaren Auswirkungen auf den Pharma-Standort Hessen und sind daher in intensivem Dialog mit der pharmazeutischen Industrie eingetreten“, betonte Rentsch.
„So kann das nicht weitergehen, wir brauchen endlich Klarheit statt einem verlogenen Schlingerkurs der Landesregierung“, forderte Rentsch abschließend.