Aus Sicht der Liberalen ist die Beratungs- und Versorgungslandschaft in Hessen überwiegend dadurch gekennzeichnet, dass Leistungen vor Ort – beim Pflegenden und/oder seinen Angehörigen erbracht und koordiniert werden, aber vor allem vor Ort von den Betroffenen gebraucht werden. Durch die Einrichtungen von Pflegestützpunkten würden diese bereits bestehenden gut genutzten Beratungsangebote verdrängt werden. Daneben bringe ein Pflegestützpunkt wenig, weil vor allem die aufsuchende Pflegeberatung in den Räumen der zu Pflegenden notwendig ist. „Die Beratung muss bei den Betroffenen erfolgen, nicht in einer Geschäftsstelle“, so Rentsch.
„Die Ankündigung von Sozialministerin Lautenschläger ist ein Zeichen dafür, wie sehr auch die hessische CDU am Rockzipfel der Großen Koalition hängt. Offenbar ist die Erkenntnis noch nicht bis zur hessischen CDU durchgedrungen, dass Bundesgesundheitspolitik derzeit lediglich sozialdemokratische Politik von Ulla Schmidt ist. Wir lehnen die Einführung und die damit verbundene Verschwendung von Versichertengeldern in einer Gesamthöhe von 800 Millionen Euro ab! Solche Symbolpolitik bringt den Betroffenen überhaupt nichts. Das letzte Wort ist hier noch nicht gesprochen“, sagte Rentsch im Hinblick auf die Landtagswahl abschließend.
