FDP-Fraktion im Hessischen Landtag


Dorothea Henzler: „Die absolute Mehrheit der CDU hat zu absolutem Stillstand in der Qualitätsverbesserung der Schulen geführt.“

PISA 2006


Dorothea Henzler
„Die ernüchternden PISA-Ergebnisse für Hessen machen deutlich, dass die absolute Mehrheit der CDU in der vergangenen Legislaturperiode schädlich war für die Qualitätsentwicklung von Schule und Unterricht“, kommentierte die schulpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Dorothea Henzler, die PISA-Ergebnisse.

Die CDU habe in ihrer Schulpolitik falsche Schwerpunkte gesetzt und die Schulen mit Bürokratie überzogen, was schließlich nicht zu einer besseren Förderung der Schülerinnen und Schüler beigetragen habe. „Es wurde viel zu viel Geld und Energie in die bürokratische Verwaltung (LUSD) von Schule gesteckt und nicht in die Verbesserung der Unterrichtsqualität. Das kommt bei den Schülern jedoch nicht an, die individuelle Förderung bleibt nach wie vor auf der Strecke. Die Unterrichtsgarantie Plus war ein Paradebeispiel dafür“, kritisierte Henzler.

Die IZBB-Mittel seien durch die CDU-Regierung zu zaghaft abgerufen worden. Es habe der Wille zur Einrichtung wirklicher Ganztagsschulen gefehlt. „Damit wurden Bildungschancen verspielt. Denn Ganztagsschulen bedeuten mehr Bildung, mehr Förderung und damit bessere Leistungen für alle Schüler“, stellte die FDP-Schulpolitikerin fest.

Mehr Personal und der dringend erforderliche Personalmix für eine individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler fehlten in Hessen, da die Schulen nicht eigenverantwortlicher arbeiten dürften. „Beim Thema Eigenverantwortung sind Hessens Schulen in den vergangenen Jahren keinen Schritt vorangekommen. Das muss sich dringend ändern, damit die Schulen eine stärker auf die Bedürfnisse der Schüler abgestimmte Unterrichtsgestaltung entwickeln können“, zeigte sich Henzler überzeugt.