Weiter sagte er: „Allerdings muss jetzt auch die Umsetzungsphase zügig beginnen. Dazu müssen die Vorschläge intensiv auf ihre Umsetzbarkeit geprüft werden. Die FDP bestärkt dabei die Ministerin, ihren Weg der kritischen Begleitung fortzusetzen.“
In der Ausschusssitzung zeigten sich dann auch Fraktion und Landesregierung weitgehend einig sowohl eine Fernleitungslösung anzustreben als auch die Salzlaugeentsorgung in der Übergangszeit unter Einhaltung der Grenzwerte und bei umfassender Berücksichtigung des Grundwasserschutzes zu organisieren. Damit diese Übergangszeit möglichst kurz sein wird und die Auswirkungen für die Arbeitsplätze im Unternehmen sowie für die Umwelt gering ausfallen, müssen alle beteiligten Bundesländer nun an einem Strang ziehen.
Der umweltpolitische Sprecher der FDP-Fraktion Frank Sürmann stellte hierzu fest: „Wir werden alle Möglichkeiten nutzen, um mit den Vertretern der anderen Bundesländer, Thüringen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, den Zeithorizont bei der Umsetzung der Fernleitungslösung zu optimieren. Weder das Unternehmen noch die Umwelt könnten unnötig langwierige Planungsprozesse gebrauchen.“
Öffentliche Sitzung des Umweltausschusses

Helmut von Zech „Die FDP begrüßt die großen Anstrengungen des runden Tischs und der Firma K+S, eine salzfreie Zukunft für die Werra zu erreichen. Vor allem die Einigkeit in Hinblick auf eine langfristige Fernleitungslösung ist ein großer Schritt nach vorn“, sagte Helmut von Zech, der aus der Region kommende Abgeordnete der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag zu der heutigen Sitzung des Umweltausschusses und dem von Prof. Brinkmann für den runden Tisch abgegebenen Bericht zur zukünftigen Entsorgung von Salzlauge.