FDP-Fraktion im Hessischen Landtag


Jürgen Lenders: Mit dem neuen Gesetz konzentrieren wir das monetäre Fördergeschäft und machen es schlagkräftiger

Neuordnung der monetären Wirtschaftsförderung in Hessen


Jürgen Lenders
„Mit der heute beschlossenen Verschmelzung der beiden Landesförderinstitute IBH und LTH zur ‚Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen’ entsteht eine konzentrierte und schlagkräftige Wirtschaftsförderung in Hessen. Damit erhalten die Bürgerinnen und Bürger, die Wirtschaft und die Kommunen einen zentralen Ansprechpartner in Förderangelegenheiten“, so Jürgen Lenders, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag.

Mit dem Gesetz zur Verschmelzung der IBH und LTH werde mehr Transparenz und ein erleichterter Zugang zu staatlicher Förderung geschaffen. Von der Beratung über die Begleitung von Maßnahmen bis hin zur Finanzierung werde es künftig nur eine Stelle geben, mit der man in Hessen Kontakt aufnehmen müsse.

Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen werde auf solider Basis ihre Beratungskompetenz ausbauen. Dazu gehöre ein umfangreiches Online-Beratungsangebot sowie eine telefonische Förderberatung und eine Vor-Ort-Beratung in den hessischen Regionen.
Wichtig sei zudem, dass die Rechtspositionen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch die Verschmelzung nicht beeinträchtigt würden.

„Für uns ist auch entscheidend, dass mit der neuen größeren Förderbank die Kapitalmarktfähigkeit verbessert wird. Gerade in Zeiten wie diesen ist es wichtig, preiswert und schnell große Volumina am Kapitalmarkt mobilisieren zu können. Verbessern sich die Konditionen für unsere Förderbank, können wir Kostenvorteile auch an die Fördernehmer weiterleiten. Die neue Bank schafft für die Zielgruppe also auch unmittelbar materielle Vorteile. Ein ganz zentraler Pluspunkt der Neuordnung ist und bleibt aber die Entstehung einer ‚one-stop-agency’ – alles aus einer Hand von einem Ansprechpartner. Insgesamt erhält Hessen also eine Wirtschaftsförderung aus einem Guss. Damit machen wir Hessen fit für die Zukunft. Die bisherige Zersplitterung der Förderlandschaft in Hessen gehört damit der Vergangenheit an“, erklärte Lenders.