Nach Meinung der hessischen FDP muss noch vor dem Hamburger Wahlsonntag klar sein, ob die SPD zu ihren Versprechen stehe. „Denn auch für die Hamburger Wähler ist das Verhalten der hessischen SPD relevant. Glaubwürdigkeit ist eine Tugend, die insgesamt für eine Partei steht. Die hessische SPD versucht offenbar, ihre Glaubwürdigkeit zu zerstören und möglicherweise einen Wortbruch vorzubereiten. Eins sei bei der FDP hingegen völlig klar: Die FDP wird Frau Ypsilanti nicht zur Ministerpräsidentin wählen, eine Ampel ist mit der FDP nicht zu machen“, so Beer abschließend.
Neue Strategie der SPD?
Nicola Beer Zu den heute bekannt gewordenen Spekulationen, Andrea Ypsilanti werde sich auch mit den Stimmen der Linken zur Ministerpräsidentin Hessens wählen lassen, erklärt die Parlamentarische Geschäftsführerin der FDP-Fraktion, Nicola Beer: „Andrea Ypsilanti muss sich noch vor der bevorstehenden Wahl in Hamburg äußern und die Karten auf den Tisch legen. Die Frage, die im Raum steht, ist die, ob sie zu ihrem Wort steht oder ihr Wort bricht und sich doch am 5. April 2008 mit den Stimmen der Linken zur Ministerpräsidentin wählen lässt.“