"Die Ministerin versucht offensichtlich von der chronischen Unterfinanzierung bei den Betriebs- und Personalkosten der Krankenhäuser abzulenken, die sie selbst nicht zuletzt durch von ihr veranlasste Budgetkürzungen zu verantworten hat", sagte Rentsch.
Auch die Finanzierung der Krankenhaus-Investitionskosten darf nach den Worten von dem FDP-Gesundheitsexperten Rentsch keinesfalls auf den Gesundheitsfonds übertragen werden, da sonst auch der Krankenhauslandschaft ein zentralistisches planwirtschaftliches Bürokratienetz übergestülpt werde.
"Die FDP in Hessen hat aus gutem Grund gegen den Gesundheitsfonds votiert - wir wären ja mit dem Klammerbeutel gepudert, wenn wir dieses Bürokratiemonster auch noch mit Landessteuermitteln anfüttern würden", so Rentsch abschließend.
Länderhaushalte nicht anzapfen - kein Cent Landesgeld in den Gesundheitsfonds
Florian Rentsch Mit Empörung reagierte der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Florian Rentsch, auf den Vorschlag von Bundesgesundheitsminister Ulla Schmidt, einen Teil des Umsatzsteueraufkommens der Länder in den Gesundheitsfonds umzulenken.