Sie meint, der Abgeordnete Schäfer-Gümbel solle sich bei seiner Fraktionskollegin Nancy Faeser erkundigen, die seinerzeit an der Kulturmediation mitgearbeitet hat, worum es dabei überhaupt gegangen sei. Dann würde er erfahren, dass es nicht um eine Kulturregion erster und zweiter Klasse ginge, sondern darum, die Interessen der Stadt Frankfurt und der Region "unter einen Hut" zu bringen. Hier sollte man froh sein, "den Zwang vermieden zu haben, mit dem die Landesregierung arbeiten wollte, bevor sie das Interesse verloren hat."
Es sei bedenklich, dass die CDU-Landesregierung, auch als sie noch nicht geschäftsführend gewesen sei, sich um nichts mehr gekümmert habe. Beer nannte es ein "Zeichen des Desinteresses", dass immer noch keine Geschäftsführung für die Kulturfonds GmbH bestellt worden sei. - "Hierfür könnte auch Herr Schäfer-Gümbel Engagement zeigen, anstatt mit Anträgen ohne jeden Sinn weitere Unklarheit zu stiften und die ohnehin bestehende Verunsicherung zu schüren", so Beer abschließend.
