CDU und FDP hatten mit dem Antrag beabsichtigt die Kostenübernahme bei künstlichen Befruchtungen ungewollt kinderloser gesetzlich versicherter Paare wieder herzustellen, denn diese Kosten würden seit der letzten Gesundheitsreform nur privat Versicherten voll erstattet. „Die Zahlen machen es deutlich, hier wird am falschen Ende gespart. Ein dramatischer Rückgang, der durch künstliche Befruchtung (In-vitro-Fertilisation) gezeugten Kinder ist ein eindeutiger Beleg und zudem ein falsches familienpolitisches Signal“, so Müller-Klepper.
„Die Sozialdemokraten manifestieren so gemeinsam mit ihren grünen Freunden die von ihnen viel beschworene Zwei-Klassen-Medizin. Es ist bedauerlich, dass sie damit vielen ungewollt kinderloser Paaren die letzte Hoffung auf ein eigenes Kind nehmen“, so der FDP-Politiker abschließend.