Mit Blick auf die Aussagen von Thorsten Schäfer-Gümbel in der heutigen Mainzer „Allgemeinen Zeitung“ sagte er weiter: Schäfer-Gümbels Vorschläge seien durchsichtig und unehrlich gegenüber den Opelanern, so Rentsch. Mit diesem abgesprochenen Wahlkampfmanöver der SPD-Länder handele der hessische SPD-Vorsitzende auch gegen die Mehrheit der Bundesbürger. Die sei nämlich gegen den Staatseinstieg bei Opel. Selbst die SPD sei in dieser Frage gespalten. Das zeigten die neuen Umfrageergebnisse des ZDF-Politbarometers.
„Gerhard Schröder hat es ihnen doch bei Holzmann vorgemacht wie es nicht geht. Haben sie daraus nichts gelernt“, fragte Rentsch. Statt mit Schnellschüssen in den Medien zu versuchen Aufmerksamkeit zu erhaschen, solle Schäfer-Gümbel der Realität ins Auge blicken.
„Der Staat ist kein Autobauer. Daher kommt es darauf an, einen geeigneten privaten Investor für Opel zu finden. Wichtig ist auch die Abgrenzung von Opel zu GM. Es darf kein Geld der deutschen Steuerzahler nach Amerika fließen. Außerdem muss die Frage der Patente abschließend geklärt werden. Unter dem Strich muss ein tragfähiges Konzept her“, so Rentsch. Nur in diesem Punkt habe Schäfer-Gümbel recht: Opel müsse seine Hausaufgaben machen.