Nach Auffassung der FDP könne das Problem des Personalabbaus an Krankenhäusern nur dadurch in den Griff bekommen werden. Die Gründung einer Arbeitsgruppe zur Erarbeitung von Personalstandards – wie von der SPD gefordert und von der CDU befürwortet – löse keine Probleme sondern schaffe nur mehr Bürokratie. „Das ist das Letzte, was die Krankenhäuser brauchen, Bürokratie gibt es im Gesundheitssektor mehr als genug. Die schwarz-rote Bundesregierung, allen voran Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt, bereitet bereits den Weg in die Staatsmedizin vor, bedauerlich, dass eine schwarz-rote Allianz in Hessen dem Bundesvorbild folgt“, sagte Rentsch.
Abschließend erinnerte der liberale Gesundheitsexperte daran, dass Themen wie Personalstandards originäre Themen von Tarifparteien bei Tarifverhandlungen seien.