Wiesbaden – „Dass die Frankfurter Universität diese FDP-Idee aufgreift, begrüßen wir sehr, denn als FDP-Wissenschaftsministerin hat Ruth Wagner bereits im Jahre 2000 im Hochschulgesetz zum ersten Mal die Weichen für eine Privatisierung einer hessischen Universität gestellt“, erläuterte Nicola Beer, hochschulpolitische Sprecherin der FDP-Landtagsfraktion.
Natürlich sei diese Entwicklung noch am Anfang und es werde noch dauern, bis die Frankfurter Universität die nötigen zwei bis vier Milliarden Euro als Stamm-Stiftungskapital eingeworben habe. Würde die Goethe-Universität Frankfurt in einigen Jahren neu aufgestellt, schlösse sich der Kreis, da sie zurückgeht auf Bürgerstiftungen aus dem Jahr 1914.
„Die FDP unterstützt die Frankfurt Goethe-Universität gerne auf diesem Weg. Denn von der Privatisierung versprechen wir uns wichtige Qualitätsverbesserungen“, so Beer. „Diese Entwicklung zeigt klar: Wir müssen dringend weitere, mutige Schritte in Richtung Autonomie der hessischen Hochschulen gehen, denn nur so können sie sich zukunftweisend aufstellen.“
Da mit dieser Entwicklung ein wichtiger Stein ins Rollen gebracht wurde, hat die FDP-Fraktion für Freitag eine Aktuelle Stunde zu diesem beantragt.