Die FDP wolle in einem ersten Schritt den Schulen eine 105-prozentige Lehrerversorgung zukommen lassen. Die Schulen sollten selbst bestimmen, mit diesem Budget Lehrer, Sozialarbeiter oder Sozialpädagogen einzusetzen.
Als zweiten wichtigen Punkt betonte Hahn die Forderung nach verstärkter Sprach- und Leseförderung, insbesondere für Jugendliche mit Migrationshintergrund. „Auch in diesem Punkt wird deutlich, dass Integrations- und Bildungspolitik viel enger verzahnt werden müssen. Das von der FDP vorgelegte Förderkonzept sieht eine verstärkte frühkindliche Bildung mit Schwerpunkt auf Sprachförderung vor. Ein wichtiges Element dabei ist unsere verpflichtende Kinderschule für alle Fünfjährigen. Nur so ist es zu leisten, dass am Beginn der Grundschulzeit alle Schülerinnen und Schüler über ausreichend gute Deutschkenntnisse verfügen und somit gleiche Chancen am Start ihrer schulischen Laufbahn haben.“
Mit der FDP werde es auch eine Stärkung des Bildungsgangs Hauptschule geben. „Durch eine intensive praxisorientierte Förderung sollen die Jugendlichen gezielt auf den Beruf vorbereitet werden. Dabei ist es unerheblich, ob diese Förderung in eigenständigen Hauptschulen oder integrativ in verbundenen Haupt- und Realschulgängen erfolgt. Die Schulform muss jeweils vor Ort entschieden werden, wichtig ist uns, dass die Bildungsabschlüsse bestehen bleiben“, so Hahn abschließend.
