Ypsilanti begebe sich auf eine gefährliche Reise, warnte Hahn weiter. Zu wünschen sei nur, dass sie endgültig scheitert und das Projekt Rot-Rot-Grün ein für allemal erledigt sei. Als „Versagen auf ganzer Linie“ bezeichnete Hahn das Lavieren des SPD-Bundesvorsitzenden Kurt Beck im Umgang mit dem geplanten Linksbündnis in Hessen. „Beck macht es sich zu einfach, die Entscheidung über ein linkes Bündnis mit den Postkommunisten allein nach Hessen zu delegieren. Es geht schließlich um eine Grundsatzentscheidung der Sozialdemokraten und nicht um hessische Klein-Klein.“ Hierbei seien auch die Grünen in der Pflicht, denn auch sie könnten in den Strudel der sinkenden Umfragewerte hinab gezogen werden.
Hahn bekräftigte das Angebot der Liberalen an die Grünen: „Wir haben direkt nach der Wahl einen Weg zu einer Jamaika-Koalition in Hessen eröffnet. Diese Option besteht weiterhin, allerdings wird sie mit jedem Tag, mit dem die Grünen ein rot-rot-grünes Bündnis in Hessen schmieden, unwahrscheinlicher. Dessen müssen sich die Grünen bewusst sein.“
