Rentsch erinnerte daran, dass Andrea Ypsilanti einen erheblichen Anteil am Scheitern von Kurt Beck hat. „Mit ihrer Kritik an der Agenda 2010 von Gerhard Schröder begann der unheilvolle Weg der Andrea Ypsilanti in der SPD. Sie hat mit ihrem Wortbruch, den sie sich von Kurt Beck im Februar dieses Jahres in Hamburg hat absegnen lassen, dazu beigetragen, dass Beck an Glaubwürdigkeit verloren hat. Insofern kann mit Fug und Recht gesagt werden, Andrea Ypsilanti war der Sargnagel für Kurt Beck.“
Bezeichnend sei das jüngste Beispiel der Uneinsichtigkeit von Andrea Ypsilanti, betonte Rentsch. Bei der Abstimmung über die Nominierung von Ex-Vizekanzler Franz Müntefering zum designierten Parteivorsitzenden habe sich Andrea Ypsilanti der Stimme enthalten und somit wieder einmal ihren Protest gegen die SPD-Spitze zum Ausdruck gebracht. „Ein Zwist zwischen der Bundes-SPD- und der hessischen SPD-Führung ist unübersehbar und ein weiterer Beleg für die Unzuverlässigkeit der Andrea Ypsilanti.“
Abschließend zeigte Rentsch sich überzeugt, dass dieses Chaos den Bürgerinnen und Bürgern nicht länger zumutbar ist. Er appellierte an die Grünen: „Wer verlässliche Partner haben möchte, der muss sich jetzt endlich von der SPD abwenden. Wir setzen weiter auf ein Jamaika-Bündnis mit CDU und Grünen. Das knallrote Gummiboot verliert zunehmend an Luft und wird bald untergehen, dies scheinen die Grünen zu erkennen. Jamaika ist die Alternative dazu. Sollte dies nicht gelingen, wären Neuwahlen die beste Lösung für Hessen.“