FDP-Fraktion im Hessischen Landtag


Nicola Beer: „Dies ist ein beispielgebender Weg, um private Gelder für Hochschulen einzuwerben“

Frankfurt Institute for Advanced Studies (FIAS) / Lob für Uni-Präsident Steinberg

Wiesbaden/Frankfurt – „Die FDP begrüßt ausdrücklich die Einrichtung der Stiftung FIAS an der Frankfurter Universität.“ Mit diesen Worten kommentierte die hochschulpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Nicola Beer, die heute vorgestellte Stiftung, die aus nichtöffentlichen Mitteln Spitzenforschung in den theoretischen Naturwissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt finanziert.

„Der Universitätspräsident Steinberg hat sich hier wegweisend für die Stiftung eingesetzt, dafür gebührt ihm ein großes Lob.“ 

Die Liberale forderte gleichfalls die Goethe-Universität erneut auf, den Weg weiterzugehen und das Projekt Stiftungsuniversität Frankfurt weiter zu verfolgen. „Die FDP unterstützt diese Organisationsprivatisierung, die auf § 1 des Hessischen Hochschulgesetzes zurückgreift, den Ruth Wagner als Wissenschaftsministerin im Jahr 2000 initiiert hat“, so Beer. Diese privatrechtliche Rechtsform eröffne der Hochschule eine Vielzahl von Vorteilen: 

·           die Öffnung der Hochschule zur Bürgeruniversität durch die institutionelle Einbindung von Mäzenen, Stiftern und Sponsoren,

·           Qualitätssteigerungen durch verbesserte Ausstattung aufgrund der Akquisition zusätzlichen privaten Geldes für Forschung und Lehre und

·          die weitere Stärkung der Autonomie der Universität, vor allem im Bereich Personal, Grundstücksverwaltung und Bauherreneigenschaft. 

„Mehr Autonomie wagen, das ist das Motto für die zukunftsweisende Aufstellung unserer Hochschulen in Hessen“, machte Beer deutlich. Es sei wichtig, neue Wege zuzulassen und vor allem nicht schon das Denken über neue Wege zu kritisieren, sagte die Liberale im Hinblick auf Rot und Grün. „Es geht darum, private Ressourcen zum Wohle der Studierenden und der Wissenschaftler einzubinden, dabei unterstützt die FDP die Frankfurter Universität.“