FDP-Fraktion im Hessischen Landtag


Florian Rentsch: „FDP sorgt für Wachstum und Fortschritt in Nordhessen.“

Fraktion vor Ort


Florian Rentsch
Die FDP-Fraktion im Hessischen Landtag besuchte heute unter ihrem Motto „Fraktion vor Ort“ die Stadt Kassel. Im Rathaus der Stadt fand eine Fraktionssitzung mit den Verantwortlichen vor Ort statt. „Ich freue mich, dass wir es zu unserer ersten externen Fraktionssitzung geschafft haben, in eine der prosperierendsten Regionen Hessens zu kommen. Die FDP sorgt für Wachstum und Fortschritt in Nordhessen“, sagte der Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Florian Rentsch, der selbst aus der Region Kassel stammt.

Der herzlichen Begrüßung von Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD) und dem ehrenamtlichen Magistratsmitglied Heinz Gunter Drubel (FDP) schloss sich die Fraktionssitzung an. Auf der Tagesordnung standen in der Hauptsache Themen mit Nordhessenbezug, wie beispielsweise die Regionalreform.

„Es ist uns Liberalen ein besonderes Anliegen, die erheblichen strukturpolitischen Maßnahmen zur Stärkung der Wirtschaft insbesondere im gesamten Regierungsbezirk Kassel weiter voranzutreiben“, erklärte der Fraktionschef Rentsch. „Ziel ist es, das spezielle Profil Nordhessens zu schärfen, damit diese Region von ihrer verbesserten Standortqualität im zentralen europäischen Wirtschaftsraum besonders profitieren kann.“

Als maßgebliche Voraussetzung dafür sei eine gut ausgebaute Infrastruktur, wozu neben Straßen, Schienen und Luftverkehr auch der Bereich der Daten- und Telekommunikation sowie der Tourismus gehören. Rentsch wies darauf hin, dass man sich in diesen Belangen seit Beginn dieser Legislaturperiode wieder auf einen echten Kenner der Region verlassen könne, denn der liberale Minister für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, Dieter Posch, stamme aus Melsungen.

Seit Januar 1999 wurden rund 840 Millionen Euro allein für bessere Mobilitätsangebote investiert, was die Region in besonderem Maße gestärkt habe, betonte Rentsch.

Ferner sei von besonderer Bedeutung festzustellen, dass von der Aufstockung des Landesstraßenbauprogramms auf 100 Millionen Euro vor allem Nordhessen profitiere. Weiterhin wurde in Nordhessen seit 1999 die wirtschaftsnahe Infrastruktur von Gewerbegebieten mit über 100 Millionen Euro gefördert.

Für die Region Nordhessen wichtige Infrastrukturmaßnahmen sollten zügig umgesetzt werden. Dazu gehöre der Ausbau der Bundesfernstraßen mit A44 und A49. Auch die Bundesstraße Fulda-Meiningen (B87n) gehöre als Grundlage zur Erschließung Nord- und Osthessens zu weiteren wichtigen Projekten.

Der Liberale betonte aber auch die positive Entwicklung im Hochschulbereich in Nordhessen: „Noch nie hat es eine so gute Zusammenarbeit zwischen der Kasseler Universität und der Wirtschaft gegeben. Aus einer Lehrerbildungsanstalt ist eine Hochschule geworden, die sich auch neben ihrer Aufgabe als Forschungsinstitution als Partner und als Ideengeber für die mittelständische Wirtschaft erweist. Hier wird aus der Universität heraus Technologietransfer organisiert. Eine Universität, bei der insbesondere der Präsident immer wieder darauf hinweist, dass Nordhessen ein Industriestandort ist.“

Und schließlich gebe es im Bereich Tourismus, Kultur und Wellness erstrebenswerte Ziele. „Hier wird in der Region Hervorragendes geleistet und zwar in Zusammenarbeit mit der Hessischen Landesregierung. Die Museumslandschaft Kassel ist dabei nur als ein Beispiel zu nennen. Das Gleiche gilt für die Unterstützung des Theaters und die documenta“ sagte Rentsch. Allerdings betonte der Fraktionsvorsitzende, dass Tourismus, Kultur und Wellness nur eine wirtschaftlich relevante Größe sein können, wenn diese Region im wahrsten Sinne des Wortes „erschlossen“ sei.

Der Flughafen Kassel-Calden stelle eine hervorragende Ergänzung der zwischenzeitlich entstandenen Logistikgesetze in Nordhessen, insbesondere im Raum Hersfeld-Kirchheim dar. Diesen Branchenschwerpunkt gelte es auch zukünftig auszubauen. Nordhessen liege hinsichtlich der Wachstumsraten mit 19,8 Prozent über dem Bundesdurchschnitt und das Wachstum übertreffe das der Nachbarländer Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen. Als stabilisierend erweise sich die industriell geprägte Wirtschaftsstruktur.

Die Luftverkehrswirtschaft ist und bleibt eine Schlüsselindustrie der Region. Hier entsteht gerade kein staatliches Arbeitsbeschaffungsprogramm, sondern hier werden trotz und wegen der weltwirtschaftlichen Situation und aus der Wirtschaft heraus sichere und neue Arbeitsplätze geschaffen. Hier entstehen Arbeitsplätze in der Realität, sozusagen ‚in Echt’.

„Der Ausbau des Regionalflughafens Kassel-Calden ist und bleibt ein wichtiger Schritt für die weitere positive Entwicklung Nordhessens und stellt die Anbindung der Region an den nationalen und internationalen Luftverkehr dar“, so Rentsch, der sich besonders erfreut darüber zeigte, dass der Kelch des Zeppelinlandeplatzes an Calden vorbeigegangen sei.