- „Zum ersten ist die Versorgungssicherheit in Hessen durch Hau-Ruck-Aktionen, wie sie Hermann Scheer vorträgt, nicht gewährleistet. Wer ohne konkrete Planungen so ‚mir nichts, dir nichts’ vom Ende für Biblis A und B spricht, der disqualifiziert sich auf ganzer Linie. Wir Liberale lassen Sicherheit und Preisstabilität der Energieversorgung nicht durch Hermann Scheer gefährden.“
- Als zweiten wichtigen Punkt nannte Blum die nicht wieder gut zu machende Schädigung der Wertschöpfung in der südhessischen Region um Biblis. „Es geht nicht nur um die Arbeitsplätze, die in Biblis A und B unmittelbar bestehen, sondern es betrifft die wirtschaftliche Kraft in der gesamten Region. Die immense regionale Wertschöpfung darf in keinster Weise durch Maßnahmen à la Hermann Scheer aufs Spiel gesetzt werden.“
- Drittens erklärte Blum: „Die Forderungen von Scheer beweisen wieder einmal, dass die SPD Rechtspositionen Dritter schlicht ignoriert. Die Betreiber von Biblis A und B müssen nach dem geltenden Atomkonsens selbstverständlich die Restmengenlaufzeit zugestanden bekommen. Hier wird in unzulässiger Weise in bestehende Rechte eingegriffen.“
Abschließend betonte Blum, wenn Hermann Scheer Zweifel an der Sicherheit von Biblis A und B habe, dann solle er seinen SPD-Kollegen in Berlin, Umweltminister Sigmar Gabriel, auffordern, Biblis A und B sofort stillzulegen. „Das wäre der einzige Weg, den Scheer offenbar scheut, da er die Aussagen seines SPD-Kollegen genau kennt. Dieser bleibt nämlich bei seiner Position, die Restlaufzeit für Biblis A und B bestehen zu lassen. Und dies ist gut so für die Region.“
