„Wer Strom von Offshore-Anlagen aus der Nordsee transportieren will, braucht eine durchgängige Leitung, die unter gleichen Bedingungen verlegt werden kann. Es ist vollkommen unsinnig, dass auf diesen langen Wegen der jeweilige Netzbetreiber erst einmal in das Landesgesetz sehen muss, um zu schauen, ob es da eine Extrabestimmung gibt.“
Als „unbewiesen und realitätsfern“ bezeichnete Posch die Behauptungen von SPD und Grünen, dass es keine finanziellen Auswirkungen durch die Verlegung von Erdkabeln für den Verbraucher gebe. Erdkabel seien zwischen vier- und zehnmal so teuer wie eine überirdische Verlegung. Diese kosten weiterzugeben, sei Ziel der Netzbetreiber.
„Soviel Ehrlichkeit hätte hier schon dazugehört, dass man den Verbraucher darauf hinweist. Nach bisherigen Schätzungen wird eine Verkabelung der hessischen Teilstrecke Wahle-Mecklar – 65 km Entfernung – Mehrkosten von 0,30 bis 1,30 Cent pro Kilowattstunde auslösen. Angesichts der jetzt schon enormen Belastungen für den Verbraucher im Energiebereich sind solche Mehrbelastungen nicht zumutbar“, so Posch abschließend.
