Posch kritisierte ferner, dass wichtige Belange des Flughafenbetreibers überhaupt nicht berücksichtigt werden. Für den Ausbau in der planfestgestellten Fassung sind bereits 23 Millionen Euro Investitionen geflossen. Posch erklärte: „Auch Einbußen bei den Steuereinnahmen von 25 Millionen Euro sind zu erwarten. Und schließlich wird es zu einem Imageverlust für den gesamten Standort kommen.“
Posch fordert über die Presse den Oberbürgermeister von Kassel, Bertram Hilgen (SPD), und den Landrat, Dr. Udo Schlitzberger (SPD), auf, zu ihrem Wort zu stehen und ihrer Ankündigung einer rechtlichen Überprüfung der Pläne von SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN nachzukommen. Gegebenenfalls sei zu klären, ob die 23 Millionen Euro Investitionen im Falle des Aus für den Flughafen geltend gemacht werden können.
„Mehrfach haben Sie sich für das Projekt Kassel-Calden in der planfestgestellten Form ausgesprochen. Es ist zu begrüßen, dass Sie dieses auch weiterhin nachdrücklich tun. Halten Sie Ihr Wort und setzen Sie sich für den Ausbau des Flughafens Kassel-Calden als wichtiges Infrastrukturprojekt für die Region Nordhessen ein und gebieten Sie Träumen à la Hermann Scheer Einhalt.“