Deshalb hat Rentsch die Bundestagsabgeordneten seiner Region wie Heidemarie Wieczorek-Zeul (SPD) und Kristina Köhler (CDU) - beide Wahlkreis 180 Wiesbaden - sowie Klaus-Peter Willsch (CDU), Wahlkreis 179, angeschrieben. Er fordert sie auf, sich für eine maßvolle Anpassung der Abgeordnetenbezüge einzusetzen. Eine Kopplung der Abgeordnetenbezüge an die Beamtengehälter lehnt die FDP grundsätzlich ab und fordert einen Systemwechsel, wie in Hessen.
Das hessische Modell sieht die Bindung der Abgeordnetenversorgung an die Erhöhung der allgemeinen Einkommensentwicklung vor. Für die hessischen Abgeordneten bedeutet das konkret eine Erhöhung um 0,44 Prozent oder 29 Euro monatlich. "Zwischen der Aufstockung à la Großer Koalition in Berlin von 490 Euro und dem hessischen Modell von 29 Euro monatlich liegen Welten. Das Berliner Modell ist der Bevölkerung nicht mehr vermittelbar", so Rentsch.
Abschließend appellierte Rentsch eindringlich, im Interesse der Wählerinnen und Wähler in ihren Wahlkreisen sich gegen die geplante Anhebung der Diäten um weitere 6 Prozent auszusprechen. "Heben Sie dafür nicht Ihre Hand! Setzen Sie sich für einen Systemwechsel, wie das Beispiel Hessen zeigt, ein!"
