FDP-Fraktion im Hessischen Landtag


Nicola Beer: „Gründung einer ‚Law School’ schafft zusätzliche Studienplätze in Hessen.“

FDP unterstützt Gründung einer privaten „Law School“


Nicola Beer
Die FDP-Fraktion im Hessischen Landtag hat auf ihrer vergangenen Sitzung beschlossen, das Vorhaben der European Business School (EBS), in Wiesbaden eine private Law School zu gründen, mit Nachdruck zu unterstützen. Dies teilte die hochschulpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Nicola Beer, heute in Wiesbaden mit. „Das Land Hessen kommt damit dem im Hochschulpakt 2020 angestrebten Ziel der Schaffung von insgesamt 8.800 zusätzlichen Studienplätzen in Hessen ein Stück näher. An der Law School sollen 800 Plätze geschaffen werden. Sie könnten mit Mitteln aus dem Hochschulpakt 2020 finanziert werden, der vorsieht, jeden neu geschaffenen Studienplatz mit 4.250,00 Euro zu unterstützen. Dieses Geld sollte dem Projekt von Anfang an zur Verfügung gestellt werden.“

Der Parlamentarische Geschäftsführer der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag und Kreisvorsitzende der FDP in der Landeshauptstadt Wiesbaden, Florian Rentsch, signalisierte ebenfalls Unterstützung für das Projekt: „Die Stadt Wiesbaden will durch die Bereitstellung eines angemessenen Grundstücks und durch Finanzmittel in Höhe von 3 Millionen Euro das Projekt fördern. Wir Liberale begrüßen dies außerordentlich, da Wiesbaden dadurch die Chance erhält, hessische Universitätsstadt zu werden.“

Die beiden Liberalen begründeten den Beschluss unter anderem damit, dass die European Law School mit einem rechtswissenschaftlichen Bachelor- und Masterstudium ein neuartiges Angebot schaffe, das in Hessen bislang nicht vorhanden sei. Zudem werde mit der Unterstützung ein Stück Chancengleichheit zwischen öffentlichen und privaten Hochschulen geschaffen, ähnlich wie im Bereich der Ersatzschulfinanzierung.