Für die FDP sei die Aussage Kochs wichtig, dass das Thema Finanz- und Haushaltsnachhaltigkeit in den nächsten Monaten in die hessischen Initiativen mit eingearbeitet wird. „Derzeit humpelt die Nachhaltigkeitsdiskussion in Hessen nur auf einem Bein: der Ökologie. Wir müssen auch das zweite Bein, nämlich die Ökonomie, für eine Erfolg versprechende Arbeit nutzen“, so der hessische FDP-Fraktionschef Hahn weiter.
Insbesondere in den vergangenen Wochen habe jeder Bürger, teilweise am eigenen Geldbeutel, die fehlende Nachhaltigkeit der Finanzpolitik erkennen können. Neues staatliches Schuldenmachen würde zudem dazu führen, dass in den Geldbeutel der künftigen Generationen erheblich eingegriffen wird und damit deren Entwicklungschancen beschneidet.
„Wenn die ökonomischen Fragen nicht endlich gleichberechtigt mit den ökologischen Fragen in der hessischen Nachhaltigkeitsdebatte bearbeitet werden, wird diese sinnlos. Daran könnte sich sodann die FDP nicht mehr aktiv beteiligen“, so Hahn abschließend.
