„Bei alledem dürfen wir nicht vergessen, dass wir Bürger selbst es sind, die die erste Voraussetzung für den Missbrauch von Daten schaffen, nämlich durch den allzu sorglosen Umgang mit persönlichen Daten insbesondere bei der Nutzung des Internets. Nur Daten, die überhaupt verfügbar sind, können auch in falsche Hände geraten und missbraucht werden.“ Greilich unterstützte damit die von zahlreichen Datenschützern erhobene Aufforderung zur „Datensparsamkeit“.
Greilich forderte in diesem Zusammenhang erneut eine Überarbeitung der Lehrpläne für den Geschichts- und Politikunterricht. Insbesondere die bisher offensichtlich vernachlässigte Auseinandersetzung mit dem SED-Unrechtsstaat müsse einen Beitrag dazu leisten, mögliche Gefährdungen der Demokratie zu erkennen und den Wert der Freiheit hervorzuheben. Der gerade bei Jugendlichen zu beobachtende sorglose Umgang mit persönlichen Daten hänge untrennbar auch mit fehlendem Geschichtsbewusstsein zusammen. „Nur wer über die Schrecken einer mit vergleichsweise modernen Mitteln vorgehenden Diktatur wie dem SED-Regime Bescheid weiß, kann Gefahren rechtzeitig erkennen und die Freiheit verteidigen“, so der FDP-Politiker abschließend.