Rock betonte ferner, dass die FDP von E.ON erwarte, dass alle mittlerweile gemachten Zusagen auch eingehalten werden. Als positives Beispiel wertete Rock die Äußerungen der E.ON-Vertreter bei einem Besuch von Fraktionsmitgliedern in der letzten Woche, die insbesondere die stärkere Nutzung von Fernwärme zum Inhalt hatten.
Rock erinnerte daran, dass der Werksleiter Edgar Kaufhold erklärt habe, dass eine Auskopplung von Fernwärme und der Ausbau einer Fernwärmeschiene Rhein-Main ein sinnvolles Konzept für die Zukunft der Versorgung der Region sei. Die offenbar erfolgreichen Gespräche zwischen E.ON und interessierten Abnehmern für Fernwärme begrüßte Rock ausdrücklich. "Die stärkere Nutzung von Fernwärme hat einen positiven ökologischen Nutzen für die Region, da dadurch die Schadstoffemissionen von Haushalt und Industriebetrieben verringert werden."
Zu der Entscheidung des Ministerpräsidenten, in der Region ein Raumordnungsverfahren durchzuführen, erklärte sich der Umweltpolitiker zustimmend: "Dies kommt den Interessen der Bevölkerung in der Region sehr nahe und dient der Versachlichung der Diskussion."
Abschließend fasste Rock die Position der Liberalen zusammen: "Durch den geplanten Block 6 des Kraftwerkes Staudinger muss es einen positiven Gesamtnutzen für den Klimaschutz geben. Wir nehmen die Aussage von E.ON ernst, dass der Atmosphäre im Vergleich zu den vom Netz gehenden Altanlagen jährlich über 1,2 Millionen Tonnen CO2 erspart werden. Wir gehen davon aus, dass E.ON zu seinen Aussagen stehen wird."
