Hier gelte es, ein Lob an die hessischen Unternehmerinnen und Unternehmer aber auch an die Handwerkskammer sowie IHK auszusprechen. Der hessische Ausbildungspakt funktioniere. So seien 98% der Bewerberinnen und Bewerber bisher mit einer Ausbildungsstelle versorgt. Ferner könne Hessen bei den unbesetzten Stellen eine Zunahme um rund 40 % verzeichnen, während die Zahl bundesweit um 12% sinke.
„Trotz der Wirtschaftskrise halten die Firmen in Hessen an ihrem hohen Engagement bei der Ausbildung junger Menschen fest. Aus gutem Grund, denn in allen Bereichen droht zukünftig ein Mangel an Fachkräften. Insbesondere gewerblich-technische Betriebe und das Handwerk haben zunehmend mehr Mühe, geeignete Bewerber zu finden“, betonte Lenders.
Gegenwärtig sei die Landesregierung mit der Wirtschaft, den Kommunen und der Arbeitsverwaltung dabei, einen neuen Ausbildungspakt für die Jahre 2010 – 2012 zu vereinbaren. „Damit wird alles getan, um alle Jugendlichen in Ausbildung und zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen“, sagte Lenders.
Weiter sagte er: „Seit geraumer Zeit stellen jedoch die hohe Zahl von jungen Leuten, die die Schulen in früheren Jahren verlassen haben und mit dem Begriff ‚Altbewerber’ charakterisiert werden, ein zahlenmäßig großes Problem dar. Jedoch ist auch hier festzustellen, dass durch vielfältige Programme und Maßnahmen die Zahl der so genannten ‚Altbewerber’ im Vergleich zum Vorjahr um 26% zurückgegangen ist.
Der Bund fördert seit dem 1. August 2008 Altbewerber im Rahmen des Ausbildungsbonus. Zielgruppe des Bundesprogramms und des hessischen Landesprogramms sind gleichermaßen die Altbewerber. Die nicht durch das Bundesprogramm abgedeckten Teilbereiche werden mit dem Landesprogramm weiter gefördert. Damit werden auch die so genannten ‚Altbewerber’ weiterhin vollumfänglich unterstützt.“
Erstausbildungsförderung

Jürgen Lenders „Es ist festzustellen, dass der hessische Ausbildungspakt mit seinen vielfältigen Aktivitäten zur quantitativen und qualitativen Verbesserung der Ausbildung greift. Ende September 2009 stehen hessenweit 635 unvermittelten Bewerberinnen und Bewerbern 1.310 unbesetzte Ausbildungsstellen gegenüber. Dies dokumentiert, dass sich die Lage auf dem hessischen Ausbildungsstellenmarkt erneut verbessert hat“, so Jürgen Lenders, wirtschaftspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag.