Es sei absolut positiv zu werten, dass gerade Schüler den Wert von Bildung für ihr persönliches Weiterkommen erkannt hätten und dafür eintreten würden. Allerdings halte die liberale Schulpolitikerin dafür einen sachlichen Diskurs für sinnvoller anstatt solcher Demonstrationsaktionen. „Das wirkt immer sehr instrumentalisiert“, so Henzler.
Die FDP sei überzeugt davon, dass nicht die Forderung nach radikalen Veränderungen den Schulen in ihrer Qualitätsentwicklung gut täten, sondern nach den Turbulenzen der letzten Jahre einzig Ruhe und Verlässlichkeit, damit sie sich auf ihr Kerngeschäft, die Unterrichtsgestaltung und bestmögliche Förderung jedes jungen Menschen konzentrieren könnten. „Die Schulpolitik benötigt Pragmatismus anstatt Ideologie. Mehr Personal und Finanzmittel als verlässliche Rahmenbedingungen, mehr Eigenverantwortung und eine pragmatische Herangehensweise bei notwendigen Veränderungen im Schulbereich ermöglichen unseren Schulen ein besseres Arbeiten zum Wohl aller Schülerinnen und Schüler“, so Henzler abschließend.
