Die bisherige Forderung der Grünen habe sich auf die Verhinderung eines weiteren Ausbaus des Regionalflughafens Kassel-Calden bezogen, so erinnerte Posch. Wenn nun sogar die Schließung gefordert werde, dann treffe das die nordhessische Region schwer. „Ein Aus für Kassel-Calden wäre aus wirtschaftlichen Gründen nicht hinnehmbar und würde schweren Schaden in der Region verursachen. Die Grünen müssen sich jetzt eindeutig zum Erhalt des Flughafens Kassel-Calden erklären, zumal nun der Ausbau auch gerichtlich geklärt ist. Andernfalls bleibt der wirtschaftspolitische Kurs der Grünen höchst bedenklich und mit Blick auf eine mögliche Jamaika-Koalition auch ein ernstzunehmendes Problem.“
Generell sollte auch für Grüne gelten, so erklärte der Liberale abschließend, dass gerichtliche Entscheidungen nicht mehr zum Gegenstand politischer Diskussionen erhoben werden sollten.