FDP-Fraktion im Hessischen Landtag


Dieter Posch: „Grüne müssen sich zu Forderungen nach Schließung des Flughafens Kassel-Calden erklären.“

Bedingungen Trittins an Rot-Rot-Grün in Hessen


Dieter Posch
Als entweder „babylonische Sprachverwirrung“ oder aber „schweren Schlag gegen Nordhessen“ bezeichnete der wirtschaftpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Dieter Posch, die heute in der Welt veröffentlichten Behauptungen des Grünen-Fraktionsvize im Bundestag, Jürgen Trittin. Dieser hatte erklärte: ‚Sachfragen wie das Nachtflugverbot am Flughafen Frankfurter am Main und die Schließung des Flughafens Kassel-Calden (müssten) geklärt werden.’

Die bisherige Forderung der Grünen habe sich auf die Verhinderung eines weiteren Ausbaus des Regionalflughafens Kassel-Calden bezogen, so erinnerte Posch. Wenn nun sogar die Schließung gefordert werde, dann treffe das die nordhessische Region schwer. „Ein Aus für Kassel-Calden wäre aus wirtschaftlichen Gründen nicht hinnehmbar und würde schweren Schaden in der Region verursachen. Die Grünen müssen sich jetzt eindeutig zum Erhalt des Flughafens Kassel-Calden erklären, zumal nun der Ausbau auch gerichtlich geklärt ist. Andernfalls bleibt der wirtschaftspolitische Kurs der Grünen höchst bedenklich und mit Blick auf eine mögliche Jamaika-Koalition auch ein ernstzunehmendes Problem.“

Generell sollte auch für Grüne gelten, so erklärte der Liberale abschließend, dass gerichtliche Entscheidungen nicht mehr zum Gegenstand politischer Diskussionen erhoben werden sollten.