Die Menschen in Nordhessen hätten lange genug gewartet. Von daher müsse noch in diesem Jahr mit dem Bau des ersten Abschnitts von Neuenthal bis Schwalmstadt begonnen werden. „Während Hessen handelt, macht Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee von der SPD seinem Namen wieder alle Ehre. Obwohl Hessen längst seine Hausaufgaben gemacht hat, betont Tiefensee wider besseren Wissens in der Wetzlarer Neuen Zeitung, der Ball liege nun in Hessen. Das ist ungeheuerlich, ohne Worte und definitiv falsch. Ein Verkehrsminister wie Herr Tiefensee, der so schlecht informiert ist, gehört abgewählt“, sagte Müller.
„In Hessen steht das Geld bereit, Hessen hat Planungsrecht geschaffen: jetzt sind Sie am Zug Herr Tiefensee. Nicht wegducken, handeln Sie endlich. Die Region Nordhessen braucht schnellen Fortschritt, auch wenn das im SPD-Verkehrsministerium in Berlin noch nicht angekommen ist. Es ist daher absolut richtig, dass der hessische Verkehrsminister Dieter Posch zusammen mit Ministerpräsident Roland Koch ein Schreiben an das Bundeskanzleramt vorbereitet. Die A49 muss endlich auch auf Bundesebene zur Chefsache werden. Herr Tiefensee ist mit dem Vorhaben offensichtlich überfordert“, erklärte Müller.
