Bei den Arbeitscoaches handele es sich um ältere Arbeitslose über 50 Jahre, die im Rahmen eines gemeinsamen Projekts der Landesregierung, der Bundesagentur für Arbeit und der Stiftung der Zeitarbeitsfirma randstad seit Januar 2007 an den Schulen eingesetzt worden seien. Dort hätten sie vielfältige Unterstützungsleistungen für die Lehrkräfte bei der Organisation des Schulbetriebs übernommen und insbesondere Jugendliche bei ihrer beruflichen Orientierung geholfen und sie bei der Suche nach Praktikumsplätzen unterstützt. „Für viele Schulen sind die Arbeitscoaches unverzichtbar geworden, da sie mit ihrem außerschulischen Wissen und ihrer Erfahrung junge Menschen beim Übergang ins Berufsleben unterstützen und die Lehrkräfte von außerunterrichtlichen Tätigkeiten entlasten konnten. Dies zeigt, wie wichtig Personal von außen für die Schulen ist.“, zeigte sich Henzler überzeugt.
Die Schulen seien sehr enttäuscht, dass sie nach guter Erfahrung ihre Arbeitscoaches wieder hergeben müssten. Es sei nachvollziehbar, dass sie dafür kämpften, dieses Personal behalten zu können, berichtete die FDP-Politikerin von entsprechenden Gesprächen und Briefen. „Bei den Arbeitscoaches kann man von einer win-win-Situation sprechen: Sie tun den Schulen gut und schaffen einen konkreten Weg aus der Arbeitslosigkeit für die einzelnen Betroffenen. Die Landesregierung muss schleunigst handeln und eine Weiterbeschäftigung der Arbeitscoaches im nächsten Schuljahr ermöglichen“, forderte Henzler. Dazu frage Henzler in ihrer Kleinen Anfrage die Landesregierung, ob das Projekt verlängert werde oder welche Maßnahmen die Landesregierung ergreife, um die Arbeitscoaches weiter zu beschäftigen.
Die positiven Erfahrungen mit den Arbeitscoaches bekräftige die FDP in ihrer Forderung nach einer hundertfünfprozentigen Lehrerstellenzuweisung mit der Option für jede Schule, 20 Prozent davon zur eigenständigen Verfügung in Geldmitteln erhalten zu können.
