Weiter erklärte Rentsch: Um die ambulante Versorgung in der Fläche zu sichern, solle die Landesregierung gemeinsam mit Landesärztekammer und Kassenärztlicher Vereinigung ein Konzept ausarbeiten. Dies solle Anreize schaffen und die Niederlassung insbesondere im strukturschwachen ländlichen Räumen fördern. Außerdem solle es Hessen als Standort für den ärztlichen Nachwuchs attraktiv machen und neue Strategien in der ambulanten Medizin umfassen.
„Der freie Beruf ist der beste Garant für die Sicherstellung einer flächendeckenden qualifizierten ambulanten Versorgung in Hessen. Ihn gilt es zu fördern und nicht nach Ulla Schmidt´scher Manier konsequent die Grundlage zu entziehen. Wir brauchen weder in Hessen noch in Deutschland Staatsmedizin à la Großbritannien, noch sozialistische Polikliniken à la DDR!“, so Rentsch abschließend.
Ambulante Versorgung
Florian Rentsch „Die Sicherstellung der hessenweiten ambulanten Versorgung ist ein liberales Kernanliegen“, so der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Florian Rentsch. Die Versorgungslage werde immer schwieriger, es zeige sich, dass die Nachbesetzung frei werdender Arztsitze vor allem in ländlichen Regionen immer schwieriger werde.