FDP-Fraktion im Hessischen Landtag


Heinrich Heidel: „Alte Pseudo-Konzepte der Grünen greifen nicht bei tatsächlichen Problemen“

Alte Pseudo-Konzepte der Grünen greifen nicht bei tatsächlichen Problemen

Wiesbaden – „Klimaschutz ist schon lange kein von den Grünen gepachtetes Thema mehr, zumal diese die Fakten völlig verkennen. Stattdessen wird seitens der Grünen nach wie vor die in vielen Teilen unwirtschaftliche Nutzung der Windenergie propagiert und dabei völlig vergessen, dass die Mehrheit der Bevölkerung gegen die Verspargelung und gegen das Pflastern der Landschaft mit Windrädern ist“, so die Kritik des umweltpolitischen Sprechers der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Heinrich Heidel, zu den heutigen Vorstellungen von Bündnis 90/Die Grünen hinsichtlich Klimaschutz. 

Gerade der rein ideologisch motivierte Streit um den Weiterbetrieb von Biblis konterkariere einen sinnvollen Klimaschutz, so Heidel weiter. Der Einsatz von Kernenergie leiste einen gewichtigen Beitrag zum Klimaschutz und sei im Zusammenhang mit dem derzeitigen Energie-Mix für Hessen unverzichtbar. 

„Da der Grundlastbereich der Stromversorgung von erneuerbaren Energien kaum abgedeckt werden kann, würde das Abschalten aller Kernkraftwerke in Deutschland zu zusätzlichen CO2-Emissionen von jährlich 112 Millionen Tonnen führen, selbst wenn diese durch modernste Kraftwerkstypen ersetzt werden. Das würde alle bisherigen Anstrengungen im Klimaschutz zunichte machen“, so der Umweltexperte Heidel abschließend.