Lenders betonte, dass eine dauerhafte Zweckbindung der Einnahmen aus der Lkw-Maut für die Erhaltung von Bundesstraßen und Autobahnen der einzig richtige Weg sei. Letztlich seien Fernstraßen und andere Straßenverbindungen Grundvoraussetzung für ein funktionierendes Wirtschaftssystem.
Lenders wies aber auch auf die bereits bestehenden Belastungen bei den Speditions- und Transportunternehmen hin. „Wir sehen die Leistungsgrenze in der Speditions- und Transportbranche erreicht. Die Mehrkosten einer Mauterhöhung an den Kunden weiterzugeben, die selbst unter erhöhten Energiepreisen leiden, wird zunehmend schwerer. In einer solchen Situation die Erhöhung der Mautkosten zu planen, ist daher fatal. Es sind gerade die kleinen Frachtführer, die überdurchschnittlich belastet werden. 33 Prozent der Frachtführer besitzen nur einen Lkw, 50 Prozent der Frachtführer nur 2 Lkws.“
Lenders zeigte sich aber auch von der Bedeutung eines eindeutigen Votums des Hessischen Landtags für die Unterstützung der Zukunft des Ausbaus von Neubauprojekten von Bundesfernstraßen überzeugt. Die FDP stehe voll hinter dem Ziel der Landesregierung, eine Verdopplung des jährlichen Neubauetats von 2 auf 4 Milliarden Euro im Bund zu erreichen. „Um den heutigen Mobilitätsbedarf von Bürgerinnen und Bürgern und Unternehmen zu sichern und um für künftige Generationen von Verkehrsteilnehmern das Verkehrsinfrastrukturvermögen zu bewahren, seien Investitionen in den Ausbau des Bundesfernstraßennetzes erforderlich“, so Lenders abschließend.
