„Neue automatische Ansagesysteme dienen wahrlich nicht dazu, dem Kunden exakt mitzuteilen, wann sein Zug abfährt beziehungsweise ob er denn überhaupt pünktlich eintreffen wird. Wir sind gespannt, wie diese automatischen Anzeigesysteme überhaupt funktionieren werden.“ Eigentlich könne man dies nur humoristisch sehen, zeigte sich Lenders überzeugt. „Man kann auf dem Bahnsteig dann den Eindruck erhalten, man warte auf einen Zug aus Nirgendwo. Kundenfreundlichkeit und Transparenz sehen anders aus. Mehr Wettbewerb auf der Schiene, das Ende des Monopols Bahn. Dafür setzen wir Liberale uns ein.“
Aktuelle Stunde der Grünen zur Bahn

Jürgen Lenders Die Fehler der vergangenen Wochen, die mit der Monopolstellung der Deutschen Bahn offenkundig geworden sind, kennen nur eine Antwort, erklärte der landesentwicklungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Jürgen Lenders: „Es fehlt der Wettbewerb auf der Schiene. Das Monopol der Bahn muss weg, um Qualität zu steigern und Preise zu senken.“ Als jüngstes Beispiel nannte er den Vorschlag der Einführung eines Bedienzuschlages, den Lenders als „absurd“ bezeichnete, zum Glück sei dieser Vorschlag nach heftigen Protesten vom Tisch. Den Bedienzuschlag einzuführen und gleichzeitig die Bahnsteigdurchsagen abzuschaffen zeugen von höchster Unfreundlichkeit, besonders der älteren Generation gegenüber, die den persönlichen Kontakt mit dem Bahnpersonal vorzieht.