Heidel verwies auf Äußerungen der SPD-Vorsitzenden Andrea Ypsilanti, die in der Ausgabe der HNA vom 16. September 2008, in der sie auf die Grünen als möglichen Koalitionspartner einging und warnte, dass mit den Grünen Infrastrukturmaßnahmen wie Kassel-Calden oder die Lückenschlüsse A 44 und A 49 nur schwer zu erreichen sein werden.
„Sollten diese wichtigen Infrastrukturprojekte auf dem Altar der Koalitionsverhandlungen geopfert werden, hat das enorme negative Auswirkungen für den Wirtschaftsstandort Nordhessen“, so Heidel. Dies sei besonders in der augenblicklichen Phase bedauerlich, in der die Wirtschaftskraft Nordhessens in den letzten Jahren stark angestiegen und die Arbeitslosigkeit dementsprechend deutlich zurückgegangen seien. „Dieser Erfolg darf nicht durch falsche Landespolitik wieder aufs Spiel gesetzt werden. Wenn unsere Projekte der vergangenen Jahre jetzt geopfert werden sollen, werden die positiven Entwicklungen in der Region wieder zunichte gemacht.“
Heidel forderte deshalb die nordhessische SPD auf, bei den anstehenden Verhandlungen mit Grünen und Linken für klare Verhältnisse zu sorgen. „Der Wähler hat ein Anrecht darauf zu wissen, woran er ist. Nur so bleibt unsere nordhessische Heimat zukunftsfähig.“
