Lediglich einzelne Punkte des Papiers würden die Zustimmung der Liberalen finden, so beispielsweise die Stärkung des Finanzplatzes Frankfurt und die örtliche Verzahnung von BaFin und Bundesbank in Frankfurt am Main. Der Rest bestünde in weiten Teilen aus überflüssigen und zum Teil populistischen Forderungen. „Wir brauchen weder staatlich festgelegte Vorstands- und Geschäftsführer-Bezüge noch Mindestlöhne, noch die Börsenumsatzsteuer, sondern müssen dem Mittelstand die Aufmerksamkeit zukommen lassen, den er als Rückgrat unserer Wirtschaft verdient“, so Krüger.
Nur eine echte Steuerreform Hand in Hand mit konsequentem Bürokratieabbau sei daher die Mutter aller Reformen, erst recht in der Krise. Dies würde eine spürbare Entlastung – besonders für den Mittelstand – bedeuten.
Aktuelle Stunde: Neuordnung der Finanzmärkte

Fritz W. Krüger Das vor wenigen Tagen präsentierte Steinmeier-Steinbrück-Papier zum Anlass nehmend sagte der mittelstands- und finanzdienstleistungspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Hessischen Landtag, Fritz W. Krüger, dass die Vorschläge aus dem 18seitigen Maßnahmenkatalog sich nicht dazu eigneten, die Binnenkonjunktur anzukurbeln. „So kann man den Folgen der Finanzmarktkrise nicht begegnen“, so Krüger.